5 Gründe, nicht ins Tun zu kommen

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5 Gründe, warum Du nicht ins Tun kommst

Vielleicht kennst Du das auch? Du fängst immer wieder neue Dinge an, aber irgendwie kommst Du nicht zum Ziel?

Es gibt so einige Stolperfallen auf dem Weg zum Erfolg. Heute möchte ich Dir fünf Gründe aufzeigen, warum Du einfach nicht ins Tun kommst.

Zusätzlich gebe ich Dir für jeden einzelnen Grund auch einen Tipp, wie Du da raus kommst.

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by Kathleen Friedrich

Wie wir uns selbst sabotieren

Als Mentorin habe ich mit vielen UnternehmensgründerInnen zu tun. Alle beschäftigt ein ähnliches Problem. Die Umsetzung. Sie wissen im Grunde, was sie tun sollten und kommen doch nicht weiter.

Hier stelle ich Dir mal fünf Sabotagetechniken vor, die wir selbst anwenden, um nicht erfolgreich zu werden.


1. Grund "Es ist nicht perfekt!"

Du arbeitest ewig an dieser einen Aufgabe. Sie wird und wird nicht fertig. Und Du verlierst immer mehr die Lust daran. Doch Du kannst sie auch nicht abschließen. Denn das Ergebnis gefällt Dir einfach noch nicht so richtig.

Im Grund ist das Ergebnis noch nicht perfekt. Du möchtest es so nicht präsentieren. Also zeigst Du es nie, weil Du es nie fertigstellst.

Auch wenn Du jetzt gerade noch denkst, dass irgendwann schon der richtige Zeitpunkt kommt.

Eines kannst Du mir glauben. Du verschenkst wertvolle Zeit und Geld, weil Du diese Aufgabe von Tag zu Tag, von Woche zu Woche schiebst.

Und Du schwächst Dein Selbstvertrauen. Denn wer sich täglich eingestehen muss, dass er immer noch nicht weiter ist, verliert den Glauben an die eigenen Fähigkeiten.

Die meisten haben einen viel zu hohen Anspruch an sich und an das Ergebnis. Sie glauben, dass sie sich zu 100 Prozent damit identifizieren müssen.

Das ist Unsinn. Wirklich. Wir entwickeln uns täglich weiter. Und dadurch wird das Ergebnis unserer Arbeit auch mit jedem Tag anders aussehen.

Doch wenn wir weiterkommen wollen, sollten wir uns mit weniger als 100 Prozent begnügen.

Mein Tipp:

80 % Zufriedenheit reicht. Arbeite besser mit dem Leitsatz "Lieber schlecht als recht!". Denn irgendein Ergebnis ist besser, als gar kein Ergebnis.

Und an diesem kannst Du später immer noch feilen.

2. Grund "Falscher Fokus"

Du beschäftigst Dich mit Dingen, die Dir gerade in den Sinn kommen. So Kleinkram-Aufgaben. Alles, was Dich nicht so fordert. Die schwierigen Aufgaben schiebst Du Beiseite, schließlich hast Du ja auch die anderen Aufgaben zu erledigen.

Und es fallen Dir in Deinem Arbeitsalltag immer mehr Tätigkeiten auf, die Dich von Deiner Hauptarbeit abhalten.

Das ist eine schöne Vermeidungsstrategie. Denn die andere Aufgabe bringt Dich vielleicht körperlich oder mental an Deine Grenzen. Und das fühlt sich schon vor dem Beginnen mies an.

Darum spürst Du einen inneren Widerwillen, mit der Aufgabe zu starten. Damit Du Dein Verhalten vor Dir und Deinem Umfeld rechtfertigen kannst, beschäftigst Du Dich mit Dingen, damit Du etwas zu tun hast.

Mein Tipp:

Frage Dich vor jeder Aufgabe, inwieweit das Ergebnis auf Dein Ziel einzahlt.

Wie sehr unterstützt Dich Dein Tun wirklich auf dem Weg zu Deinem Erfolg.

Setze Dir zusätzlich realistische Deadlines. Wann möchtest Du mit der Aufgabe beginnen und bis wann willst Du etwas wirklich erledigt haben. In dieser Zeit gibt es keine anderen Aufgaben.

Teile Dir unliebsame Aufgaben in kleine, verdauliche Happen ein.

3. Grund "Alles zerdenken"

Du grübelst über alles und jeden nach. Jede Eventualität wird von Dir zerdacht. Dein Kopf ist mit allen möglichen Problemen beschäftigt und lähmt jede Handlung.

Unser Gehirn steht unserem Vorankommen hier echt im Weg. Denn es möchte natürlich Sicherheit für Dich und Dein Tun.

Aus diesem Grund schickt es Dir alle möglichen Szenarien und Du nimmst diese dankbar an. Bereit, über alles nachzudenken. Ist ja auch wichtig, alles zu bedenken und auf alles vorbereitet zu sein.

Das Verrückte ist nur, dass wir uns noch so sehr vorbereiten können. Es kommt eh wieder anders als gedacht. Und ganz selten kommt es so schlimm wie vermutet.

Statistisch gesehen sind sogar 98 Prozent unserer Sorgen vollkommen unnötig, weil sie nicht eintreten.

Mein Tipp:

Setze Dir eine Grübelgrenze. Du kannst selbst entscheiden, wieviel Zeit Du dem Zerdenken widmen möchtest. Sage Dir zum Beispiel: "In den nächsten 30 Minuten werde ich mir alle Szenarien durchdenken, die mir in den Sinn kommen. Und dann entscheide ich mich für einen Weg und gehe los."

Setze Dir klare Grenzen und auch in inneres Stopp, wenn die Zeit überschritten ist.

Durch das reine Denken kannst Du weder etwas erschaffen, noch etwas verhindern. Komme ins Tun und arbeite an Deinem Mindset.

4. Grund "Angst vor dem Scheitern"

Alle Menschen, die etwas Neues erschaffen, haben Angst vor dem Scheitern. Was könnten andere sagen oder denken, wenn es nicht funktioniert? Welche Folgen hätte es, wenn etwas schief geht?

Vielleicht hast Du auch Angst davor, Fehler zu machen und Dich dadurch zu blamieren?

Hier steht uns mal wieder unser hoher Anspruch im Weg. Aber auch die Angst, von anderen abgelehnt und lächerlich gemacht zu werden.

Ein echtes Thema für das Selbstbewusstsein und den Selbstwert.

Mein Tipp:

Sieh Fehler als etwas vollkommen Normales an. Sie gehören auf jedem Weg dazu. Und Fehler sind nichts anderes als Ergebnisse. Sie zeigen Dir, wann Du an Deinem Kurs oder Deiner Strategie etwas verändern solltest.

Achte doch mal auf Kinder. Sie interessieren sich nicht für Fehler. Sie fangen einfach wieder von vorn an.

Nur so haben wir Laufen gelernt. Und jeder ist nach dem ersten Schritt hingefallen und danach wieder aufgestanden. Nur so haben wir es wirklich gelernt.

Warum verlangen wir also jetzt von uns, gleich alles zu beherrschen und zu verstehen? Wo ist der Abenteuergeist und die Neugier hin?

Wenn wir alles vorhersehen könnten, wäre doch unser Leben ziemlich langweilig, oder?

Genieße den Weg und lerne, wie Du als Kind Neues gelernt hast. Mit Spaß, Mut und Leichtigkeit.

5. Grund "Fehlende Geduld"

Über das Thema Geduld könnte ich Seiten schreiben. Ja, auch mir fehlt sie oft.

Wir wünschen uns irgendwie alle schnelle Ergebnisse. Wir tun etwas und wollen sofort einen Erfolg verzeichnen. Sonst verlieren wir die Lust und widmen uns wieder anderen Dingen.

Doch gerade die komplizierteren Dinge, wie ein Unternehmensaufbau und das Kreiieren eines Produktes / einer Dienstleistung kosten Zeit.

Wenn Du Dir auf Social Media bereits einen Account aufgebaut hast, dann weißt Du vielleicht auch, dass es Jahre dauern kann, bis dieser wirklich erfolgreich ist.

Die guten Dinge brauchen Geduld, Vertrauen und Routine.

Mein Tipp:

Betrachte Deinen Weg als langfristigen Kurs. Frage Dich, wieviele Jahre Du das tun möchtest, was Du Dir gerade aufbaust.

Schenke Dir Zeit für jeden einzelnen Schritt. Sonst läufst Du Gefahr, dass Dir die Puste ausgeht.

Denn viele Menschen geben auf, bevor sie überhaupt richtig angefangen haben.

Und ganz ehrlich: Die Täler der Tränen durchwandern wir alle. Immer wieder aufs Neue. Danach kommen auch wieder die Höhepunkte. Doch wir brauchen Vertrauen, einen langen Atem und den Blick für die kleinen Erfolge, sonst halten wir nicht durch.

So kann ich Dir helfen:

Auf meinem Instagram-Kanal kannst Du Dir tägliche Inspirationen für mehr Mut und Selbstbewusstsein holen. 👉 Folge mir für mehr Impulse und Anregungen.

Wenn Du Dir eine Mentorin an Deiner Seite wünschst, die Dich auf Deinem Weg begleitet, dann melde Dich gern zu einem kostenfreien Impulsgespräch bei mir an.


ÜBER DIE AUTORIN

Kathleen Friedrich

Kathleen Janitschke - MutMentorin

 

Ich bin Expertin für Mindsetthemen und helfe Menschen, sich ein eigenes Business aufzubauen.

2011 habe ich mein erstes Unternehmen aufgebaut und beschäftige jetzt über 50 MitarbeiterInnen. 2020 startete ich zusätzlich mit meinem Coachingbusiness für mehr Mut und Selbstbewusstsein.

Persönlichkeitsentwicklung und Unternehmensführung begleiten mich seit vielen Jahren und sind meine absoluten Kernkompetenzen. In diesem Blog erfährst Du mehr über meine Arbeit und Expertise.

 


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© MutMentorin Kathleen Janitschke